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MAVIR, der ungarische Übertragungsnetzbetreiber, veröffentlicht die gemessene Ladung und Entladung der Netzspeicher viertelstündlich, aber nicht in Echtzeit: Die Daten eines Tages erscheinen meist ein bis zwei Tage später. Deshalb zeigt diese Seite den letzten vollständigen gemessenen Tag. Die Leistung ist die installierte Leistung, die MAVIR beobachten kann; Heimspeicher sind nicht enthalten.
Wie viel machen sie aus?
Mittags laden, abends entladen
Wie viel würde ein Batteriespeicher verdienen?
Im Jahresverlauf
Die Preisdifferenz ist nur eine Einnahmequelle. Die andere sind Systemdienstleistungen: MAVIR kauft Regelreserve (FCR, aFRR), und hier spielen Batteriespeicher ihre Schnelligkeit aus. Seit sie in den Markt drängen, ist der Preis gefallen: Der monatliche, mengengewichtete FCR-Preis lag 2024 bei 5.400–30.200 Ft/MW/h, in den ersten neun Monaten 2026 bei 2.400–11.000 (MAVIR, Auktionsergebnisse, auf Ungarisch). Die Gewinner der RRF-Ausschreibung von 2024 erhalten zudem zehn Jahre lang einen Erlöszuschuss (höchstens 160 €/kW pro Jahr; Ausschreibungsunterlagen, ebenfalls auf Ungarisch).
Der Boom
Rekorde
Wo stehen sie?
Klick auf einen Speicher – oder spring mit der Tab-Taste hin und drück Enter.
Die Fläche des Kreises ist die Energie des Speichers (MWh), die der inneren Scheibe seine Leistung (MW). Der genaue Standort ist nicht immer öffentlich: Die Markierung steht am Ort der Gemeinde.
Maßstabsgetreu
Die Skala ist logarithmisch: Jeder Teilstrich steht für das Zehnfache – sonst wäre der Heimspeicher gar nicht zu sehen.
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Die alte, große Form der Energiespeicherung ist das Pumpspeicherkraftwerk: In billigen Stunden wird Wasser in einen Bergsee hinaufgepumpt, in teuren Stunden wieder abgelassen. Ungarn hat keines. Ein Projekt am Prédikálószék über dem Donauknie war seit den 1970er-Jahren in Planung – der Entwurf von 1988 rechnete mit 600 MW und 3,6 GWh (Telex, 2026) –, im Juli 2023 wurde es verworfen; stattdessen begann die Prüfung von Markaz im Mátra-Gebirge und von Bistrica-2 in Serbien (Telex, 2023; beide auf Ungarisch). Die Nachbarn haben welche: in der Slowakei Čierny Váh (735 MW, SITA), in Kroatien Velebit (276 MW, Wikipedia), in Serbien Bajina Bašta (EPS).
Zu Hause
Über Heimspeicher gibt es keine Messdaten und auch keine offizielle Gesamtzahl. Seit dem 29. August 2026 muss jeder stationäre Speicher über 2 kWh gemeldet werden, bestehende bis zum 30. Juni 2027 (Regierungsverordnung 131/2026, Greenergy, auf Ungarisch) – daraus wird es künftig Daten geben.
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Der Speicher muss fernsteuerbar sein; die Frist endet am 26. Februar 2027. Quellen: Telex, HVG (28. September 2026, auf Ungarisch).
Wo ist die Sonne? Was machen deine Solarmodule gerade?holanap.hu →Quellen
- MAVIR – gemessene Ladung und Entladung sowie beobachtbare Leistung der Netzspeicher (viertelstündlich und täglich), Solarstrom, Verbrauch und Kernkrafterzeugung – aus dem Datenexport der MAVIR-Website (zur Veröffentlichung der Speicherdaten: villanylap, 18. August 2026, auf Ungarisch).
- energy-charts.info (Fraunhofer ISE) – der Börsenstrompreis (HUPX Day-Ahead): Bundesnetzagentur | SMARD.de, CC BY 4.0, unverändert.
- Projekte, Ausschreibungen, Rechtsvorschriften – einzeln bei den Einträgen auf der Karte und in der Zeitleiste.
- Haushalte – 2.082 kWh pro Jahr (KSH, das Ungarische Statistische Zentralamt, 2024; dieselbe Konstante wie auf holadelej.hu und holanap.hu).
- Grenzen – die Karte von holaszel.hu.
- Methodik – woher die Daten kommen, wie wir rechnen, Glossar und häufige Fragen.